Predigt vom 01. November 2020

Timo Plutschinski – Unser Auftrag

Der bekannteste Auftrag

Matthäus 28,18-20:

„Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.”


1.      Unser Ziel: Andere zu Jüngern machen             

Jünger = Schüler eines Rabbis, Lehrers, Vorbilds

Das ist Jüngerschaft: Menschen lernen, wie Jesus zu leben. Keine Spezialität für eine Zeit nach dem Abi. Kein Projekt für einige Wochen und auch kein Kurs mit Anfang und Ende. Das ist eine Lebenseinstellung und ein Lebensstil.

Hinweis auf das Kleingruppen-Material: „Leben wie Er – von Jesus lernen


2.      Die Umsetzung ist der entscheidende Aspekt: „Lehre sie halten alles, …“                  

Nicht nur wissen, nicht nur gutheißen, nicht nur beherzigen, sondern „halten“, „durchhalten“                                                             

Um durchzuhalten brauchen wir Trainingspartner, die uns zur Seite stehen. Einzelne oder Lerngruppen, mit denen gemeinsam ich vorankommen kann.

Die kleine Einheit:

Die Bibel vergleicht die Gemeinde u.a. mit dem „Leib Christi“.

1. Korinther 12,27: „Ihr alle seid der eine Leib von Christus, und jeder Einzelne von euch gehört als ein Teil dazu.“

Ein menschlicher Körper besteht, biologisch gesehen, aus mehreren unterschiedlichen Zellen; sie sind die Bausteine des Lebens. Manche Zellen und Organe sind weit voneinander entfernt, aber gehören zum gleichen Leib.

Und die Vielfalt der Gemeinde Gottes ist da ganz ähnlich.

Ein anderes Bild: Gemeinde als Schiff. Aufgeteilt in einzelne Kammern. Das gibt dem Schiff Sicherheit. Auf Deck kommen alle zusammen. Öffentlichkeitswirksam. Einladend. Wie im Gottesdienst. Aber unten die Kammern, die Schotten, geben dem Schiff Sicherheit und Stabilität.

Formen der Zellen innerhalb einer Gemeinde:

Zweierschaft, Dreierschaft, Familienkreis, Wohngemeinschaft, Hauskreis, Mitarbeiterteam, Berufsgruppe, Interessengemeinschaft, Ortsgruppe, …

Diese sollten sich für einen am Anfang festgelegten Zeitraum vereinbaren (Commitment) und danach alle Freiheit und Offenheit besitzen, in der Formation weiterzumachen oder sich neu zusammenzusetzen.

Ab einer Zellgröße von 5 oder mehr Personen empfiehlt sich ein Koordinator, Gastgeber, Leiter.

Die Form der Treffen ist höchst informell. Es kann sich zuhause, in der Firma
in der Gemeinde oder in der Natur getroffen werden.

Funktion und Chancen:

  •  Gemeinsam wachsen und unterstützen (Überwindung von Hindernissen)                 
  • Hilfestellung
  • Leben teilen
  • Blinde Flecken wahrnehmen
  • Jede Gruppe hat ihr eigenes Profil und richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer.
  • Die Ausgestaltung der gemeinsamen Zeit ist vielfältig: Bibelarbeit, Lobpreis, Gebet, Austausch, Sport, Essen, praktische Hilfe, Feiern, Ausflüge etc

1.      Bist du bereits Teil einer Zellgruppe (Zweierschaft, Hauskreis, o.ä.)?

2.      Was würdest du am meisten von einer solchen Gemeinde-Zelle erhoffen und erwarten?

3.      Was wären hinsichtlich einer Zellgruppe deine größten Befürchtungen?


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